Ausgehend von der Beobachtung, dass in der modernen Arbeitswelt eine steigende Anzahl von Menschen nicht den einen längerfristigen Arbeitsplatz hat, an dem sich die Gesundheitsförderung orientieren und verankern kann, stellen sich viele Fragen. Neue oder atypische Beschäftigungsformen, Patchworkbiographien, flexibles und projektförmiges Arbeiten sind Phänomene, die in Hinblick auf die Gesundheit genauer analysiert werden müssen. Welche Chancen und Risiken birgt die Entstandardisierung? Kann angesichts dieser Entwicklungen überhaupt noch von betrieblicher Gesundheitsförderung gesprochen werden oder braucht es neue Begrifflichkeiten?

Der Beitrag “Veränderte Erwerbsbiografien und neue Arbeitswelten: Zukunftsorientierte Gesundheitsförderung auf der Suche nach Antworten” (Autorinnen: Trude Hausegger, Friederike Weber) beschreibt notwendige Handlungsfelder von Gesundheitsförderung in der modernen Arbeitswelt, zeigt auf, wo neue Ideen gefordert sind, und stellt mögliche Ansatzpunkte in den Raum. Darüber hinaus greift er zwei Gruppen (Leiharbeitskräfte und Ein-Personen-Unternehmen) heraus, an deren Beispiel verdeutlicht wird, dass eine zukunftsorientierte Gesundheitsförderung vielfältiger Zugänge bedarf.

Beitrag erschienen in “Gesundheitsförderung auf Zeitreise”. Herausforderungen und Innovationspotenziale auf dem Weg in die Zukunft.
Spicker, Ingrid; Lang, Gert (Hg.)
Facultas Verlags- und Buchhandels AG, Wien 2009
ISBN 978-3-7089-0416-0

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